| Mitte Oktober waren Lea, Jan und ich einige Tage zu Besuch bei Katja,
Gabriel und Diotima aus Basel. Das hier ist ein kleines Erinnerungsalbum
von dem Besuch, ohne Anspruch auf chronologische oder sonstige Korrektheit;
die Anwesenden wissen ja selbst, wie es wirklich war, und sonst wird es
ja kaum jemand lesen. Die Bilder sind auch von eher schlechter Qualität,
aber von einer billigen Digitalkamera der ersten Generation kann man auch
keine Wunder erwarten. Ein Klick auf eines der kleinen Bilder öffnet
übrigens ein Fenster mit dem grösseren Bild. |
In
Basel haben wir wirklich viele Tiere gesehen, aber der absolute Renner waren
wohl die Pinguine. Als wir in den Zoo kamen machten sie gerade einen Spaziergang,
wobei sie sich fleissig anfauchten. Dass ein so kleiner, niedlicher Pingu
derart gefährlich klingen kann wusste ich gar nicht! Dagegen sahen die Wölfe
richtig harmlos aus. Leider sind die anderen Tierfotos wirklich sehr schlecht
geraten, weshalb sie hier nicht zu sehen sind. Aber macht nichts, dafür
gibt's ein paar Bilder (wenn auch nicht von viel besserer Qualität) von
den Menschen. |
Das Zimmer von Gabriel hatte derart viele für Lea und Jan unbekannte Spielsachen,
dass sie wohl das ganze Wochenende drin geblieben wären. Aber wir haben
die armen Kinder nicht nur durch den Zoo gejagt, sondern auch durch ein
Museum! Leider durfte man dort nicht fotografieren, deshalb sieht man nichts
davon. Trotz all dieser Aktivitäten wurde fleissig gespielt; hier z.B.
vergnügen sich Diotima und Gabriel mit einer riesigen Burg. Sie muss
wohl recht stabil sein wenn sie den Angriffen von Jan trotzen konnte! |
Am Samstag gab's Corn Flakes, Choco Pops und andere mit mehr oder weniger
Zucker und Schokolade versetzte Köstlichkeiten. Hier im rückständigen
Bern wird das ja eher zum Frühstück gegessen, aber im fortschrittlichen
Basel wird das auch als Z'nacht verspiesen. Und ganz offensichtlich mit
dem grössten Vergnügen. Wir Erwachsenen haben uns anschliessend
mit Käse und Wein begnügt. |
Direkt beim Eingang zum Zoo hatte sich Benedikt Fürst, der Illustrator
des Buchs "Schnelle Beine, langer Hals" (herausgegeben vom Zoologischen
Garten Basel) mit einem Verkaufsstand aufgebaut. Natürlich konnte ich
nicht widerstehen. Das Buch enthält nicht nur Tiermärchen mit
wunderbaren Illustrationen, sondern auch eine CD auf der die Märchen
vertont sind! Und obwohl Lea beim Zoo-Ausflug bereits nicht mehr so frisch
war, hat sie es doch genossen; hier steht sie gedankenverloren vor dem Antilopenhaus
und hört sich eines der Tier-Märchen durch einen klitzekleinen
Kopfhörer an. |
Gabriel
und Lea haben sich viel besser verstanden als die beiden "Kleinen". Da sieht
man doch, dass Kinder mit dem Alter vernünftiger werden! Gabriel hat
Jan zum Abschied eine "Strasse" samt Rennwagen beschenkt- Jan
konnte sein Glück gar nicht fassen! Er spielt fleissig damit, wenn
auch die Strasse manchmal in eine Pistole umfunktioniert wird... |
Hier sind wir gerade im Basler Zoo, und -ich war gerade abwesend- Jan hat
wohl seine berühmte "I cha nid louffe!" Nummer gespielt.
Mit Erfolg, offenbar. Leider ist das Bild von Jan auf Katja's Arm ganz unheimlich
schlecht. Aber es sieht so niedlich aus... |
Und schon wieder ein niedliches Bild, diesmal mit Diotima und Katja. Tja,
manche Leute sind halt fotogen. Und nachdem Katja bereits Jan getragen hatte,
konnte sie bei der eigenen Tochter nicht gut nein sagen. Der Basler Zoo
ist auch wirklich sehr gross, da ist man ewig unterwegs. |
Jan
und Katja haben sich sehr gut verstanden; wer wen um den kleinen Finger
gewickelt hat ist nicht ganz klar. Hier schauen sie sich gerade Bilder aus
unserem Bretagne- Urlaub an, und er konnte sich noch an einiges erinnern.
Wir alle hatten die Sommerferien genossen; Jan schwärmt noch immer
vom TGV, und eine Postkarte mit einem Schiff schleppt er auch dauernd mit
sich herum. |
Diotima
sieht wieder einmal aus, als könne sie kein Wässerchen trüben.
Sie und Jan haben sich öfter mal gegenseitig eins ausgewischt. Dass
sich Diotima nicht einfach verhauen lässt hat Jan ziemlich überrascht;
es war wohl an der Zeit dass er lernt, dass er sich als "Kleiner"
nicht alles erlauben kann.
|
|
Auch Lea grinst harmlos und vergnügt. Nur leider war sie anschliessend
für ein paar Tage krank; so kurz nach ihrer letzten Erkrankung war
sie halt den Strapazen in Basel noch nicht gewachsen. Aber das Wochenende
hat ihr sehr gut gefallen, und sie drängelt bereits wann uns denn
Gabriel endlich in Bern besuchen kommt.
Tja, das war's. Bern, im Oktober 2000
Matthias
|